CUT series
Wolfgang Hartauer

CUT series
Schön in Schräglage

Feinsinnige Geste: Bei den neuen Schalen CUT von Wolfgang Hartauer geht es um Kinetik in ihrer schönsten Form – dem galanten Angebot, sich zu bedienen. Sinnlich und elegant – der erste Impuls ist, die neuen Schalen von Wolfgang Hartauer zu berühren, sie in die Hand zu nehmen – und ja, zu kippen.

Was normalerweise bei gefüllten Schalen in einem Desaster endet, ist hier der gewollt kinetische Aspekt: Durch sanftes Antippen neigt sich CUT aus der Vertikalen und offeriert seinen Inhalt dem Gegenüber. Die anmutigste Form von Angebot und Nachfrage. CUT, die neue Schale aus markantem Hirnholz, folgt damit einer Hartauer´schen Familientradition. Lässt er sein Ordnungssystem METERWARE wie auf Schienen laufen, dreht seine Holzschalen KASA um die eigene Achse, steht für ihn bei der Serie CUT das Kippen als Faszinosum im Vordergrund. Der Moment erfolgt geräuschlos, das Berühren der Schale wird zum haptischen Vergnügen. Wolfgangs Hartauers Produkte sind kleine Wunderwerke. Dem kinetischen Aspekt von CUT gingen Versuche mit den Schalen KASA voraus. „Die Stapelschalen wurden auf der Unterseite schräg angeschnitten, um sie in Kippschalen zu verwandeln“, berichtet Hartauer. „Auslöser für die zylindrische Grundform war die Erkenntnis, dass sich die Wirkung des „Auskragens“ durch einen größeren Durchmesser noch verstärken lässt.“ „Bewegung und Veränderbarkeit am Typus Schale“ ist der Rote Faden seiner drei Produkte.

product info

The qualified carpenter and trained architect, who freely admits he likes to work with his hands, went freelance in 2014 with his design firm Interior Things based in Holzminden. The central theme of his work is creating clear designs and order through passion and precision. Thus also arose “Meterware”, his desk and wall tray system. True to Hartauer’s intent, a design that urges: “Take me in your hands and move me!” Powder-coated aluminium profiles hold stylish wooden or felt trays.

Everything fits, nothing catches, it’s all playfully experiential and accessible. Sensuous, tactile and precise, all at the same time. Asked what he will do in the next life, Hartauer is quick to respond: become a watchmaker. Surprising? Not really, rather the logical consequence of his approach to aesthetics and order, and truly befitting of him.