Kragstuhlmuseum-Web 01

Adresse
Tecta Kragstuhlmuseum
Sohnreystraße 8
37697 Lauenförde

Kontakt
Daniela Drescher
Tel. 0151 65 47 74 92
drescher@kragstuhlmuseum.de 

Öffnungszeiten
März bis November

Do & Fr 10:00–12:00 Uhr
und 14:00–17:00 Uhr
Sa 10:00–14:00 Uhr

20. Dezember bis Ende Februar
Sa 10:00–14:00 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 Euro
mit Führung: 7,00 Euro
Ermäßigt*: 3,00 Euro
mit Führung: 5,00 Euro

*gilt für Gruppen ab 10 Personen,Schüler, Studenten, Menschenmit Behinderung. Kinder bis 8 Jahre zahlen keinen Eintritt!

Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung

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Das Museum

Es liegt an den geschwungenen Ufern der Weser und ist für Designliebhaber ein außergewöhnliches Ziel: das Kragstuhlmuseum in Lauenförde. Seit 1978 hat Tecta kontinuierlich die Kragstuhlsammlung, unter anderem mit Stefan Wewerka, Mart Stam, Alison und Peter Smithson, zum »Tecta Kragstuhlmuseum« aufgebaut und inszeniert.

Heute ist es ein Ort, der wie eine Zeitkapsel die Zeitlosigkeit der schönen Dinge bewahrt. Hier wird nicht nur die Entwicklungsgeschichte des hinterbeinlosen Stuhls zum federnden Freischwinger erzählt. Spannend sind die Einblicke in das Schaffender großen Gestalter des letzten Jahrhunderts, die mit Tecta eng zusammengearbeitethaben – von Walter Gropius bis zu JeanProuvé oder Marcel Breuer.

Dabei entstanden Produkte, die uber den Tag hinaus im ideellen und ästhetischen Sinn bestehen. Von den Entwürfen des Bauhaus bis zu Wewerkas Ideen aus den 1980er Jahren oder Raritäten, wie den über 100 Originalen des legendären, französischen Architekten Jean Prouvé, die seine Konstruktionsprinzipien veranschaulichen.

Als Arche Noah bezeichneten die britischen Architekten Alison und Peter Smithson diese Sammlung und deuteten damit ihre Besonderheit an: Das Kragstuhlmuseum eröffnet einen neuen Blick auf die Kunst- und Designgeschichte. Zugleich ist es wohl das einzige Museum, das vollständig auf weiße Wände verzichtet, statt dessen rundherum verglast ist. Es ist das letzte Architekturwerk von Peter Smithson. Er gestaltete die komplexe Blickbeziehung von Außen nach Innen und umgekehrt.

Sein Ziel: Die Exponate und» Alvar Aalto» Aagaard Andersen» Alfred Arndt» Marcel Breuer» Ray und Charles Eames» Walter Gropius» Hugo Häring» El Lissitzky» Hannes Meyer» Ludwig Mies van der Rohe» Charlotte Perriand» Jean Prouvé» Heinz Rasch» Gerrit Rietveld» Alison & Peter Smithson» Mart Stam» Vladimir Tatlin» Guiseppe Terragni» Stefan Wewerka» Sergius Ruegenbergdas Museum scheinen zu schweben und in Bewegungzu sein. Ein Ort, der auch heute vom Austausch mit Künstlern und Gestaltern lebt, die alle dazu beitragen, die „Arche Noah“ mitzeitlos-poetischen Entwürfen anzureichern.

Die Kragstuhlsammlung dokumentiert die Entwicklung des »hinterbeinlosen Stuhls« von der starren Krag-Konstruktion bis zum federnden Freischwinger. 

Das Jean-Prouve-Archiv veranschaulicht mit über 100 Originalen die Konstruktions-Prinzipien des französischen Ingenieurs und Architekten. 

In der Sammlung Urmodelle der Moderne sind Stuhl-Originale von Schinkels Gusseisenstühlen bis zu Wewerkas Entwürfen aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts vertreten.

Die Sammlung Anonyme Aristokraten beinhaltet Fundstücke unbekannter Gestalter, die denen ihrer berühmten Zeitgenossen in nichts nachstehen. 

Im Alison und Peter Smithson-Archiv und im Wewerka-Studio befinden sich zahlreiche Entwürfe, Prototypen und Serienprodukte. 

 Die TECTA-Ausstellung zeigt auf über 1000 qm die Modelle der aktuellen TECTA-Kollektion.

Tecta Kragstuhlmuseum Aussenansicht
Tecta Kragstuhlmuseum Innenansicht

Die Gestalter

Ein Möbel, das Geschichteschrieb: der Kragstuhl. Eine technische Revolution und ein Symbol für die neue Epoche. Das Aufbrechen und Schweben, das Künstler und Architekten in den 20er Jahren gleichermaßen beseelte.

»Die statische Architektur der ägyptischen Pyramide ist überwunden: Unsere Architektur rollt, schwimmt, fliegt. Es kommt das Schweben, Schwingen. Die Form dieser Realität will ich miterfinden und gestalten.«
El Lissitzky, 1926

Über Jahrzehnte trug Axel Bruchhäuser, Gründer der Kragstuhlsammlung, die Entwicklungen rund um das Möbel zusammen: »Für mich war es instinktiv die Suche nach der Urform des Stahlrohr-Stuhles«, erzählt er. »Mich interessierte, aus welchem Gedanken heraus der Kragstuhl entstanden ist.« Den Namen »Kragstuhl« untermauerte Heinz Rasch, einer der Ideengeber, mit den architektonischen Konstruktionen von Fachwerkhäusern, die im Obergeschoss überkragen, um einen Erker zu tragen. So entstand der Name für ein Möbel, das mit zwei statt vier Beinen auskommt und völlig schwere los wirkt.

» Alvar Aalto
» Aagaard Andersen
» Alfred Arndt
» Marcel Breuer
» Ray und Charles Eames
» Walter Gropius
» Hugo Häring
» El Lissitzky
» Hannes Meyer
» Ludwig Mies van der Rohe
» Charlotte Perriand
» Jean Prouvé
» Heinz Rasch
» Gerrit Rietveld
» Alison & Peter Smithson
» Mart Stam
» Vladimir Tatlin
» Guiseppe Terragni
» Stefan Wewerka
» Sergius Ruegenberg

Tecta Kragstuhlmuseum Stuehle 2
Tecta Kragstuhlmuseum Stuehle 3
Tecta Kragstuhlmuseum Stuehle 4
Tecta Kragstuhlmuseum Stuehle 5