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Schwebende
Momente

Die Düsseldorfer Innenarchitektin Heike Falkenberg schuf einen Wasser- und Licht-Palast. Den schwebenden Moment betonen zwei Klassiker von Tecta: die Liege F42 von Ludwig Mies van der Rohe und sein berühmter Stuhl B42.

Es ist ein Haus, das wie ein Raumschiff zu schweben scheint: doch nicht durchs blaue All, sondern durch eine sattgrüne Wiesenwelt. Das Haus der Düsseldorfer Innenarchitektin Heike Falkenberg ist in einer maigrünen Auenlandschaft Ostwestfalens gelandet, der nachbarschaftliche Schlosspark lockt durch die Fenster mit blühenden Sichtachsen und dem majestätischen Grün alter Eichen. Gegen die Schwere der Tradition besticht der Bungalow den Heike Falkenberg entworfen hat, mit Leichtigkeit und Transparenz. Mit Spiegelbildern, Licht und Schatten, Glas und Wasser spielt das Haus und scheint immer wieder neue Perspektiven zu eröffnen.

Minimalistisch und auf das Wichtigste reduziert ist nicht nur der Entwurf, sondern auch seine Möblierung. Hier entschied sich die Innenarchitektin mit dem Hang fürs Schweben für Möbel, die es genauso vermögen: die Tecta-Liege von Ludwig Mies van der Rohe, die F42 mit Federaufhängung, fand hier ihren Platz. Ebenso einer der schönsten Stühle des Jahrhunderts: der B42, ebenfalls von Mies van der Rohe, den Tecta originalgetreu und in Handarbeit mit dem Geflecht der Rotangpalme nach Lilly Reich ausarbeiten lässt. Nicht besser hätte Falkenberg das Schweben einfangen können: im transparenten Wasser- und Licht-Palast, der das Wohnen reduziert, aber gleichermaßen lustvoll inszeniert.

© Fotos: Braun

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