Raf Simons
trifft Gropius

Raf Simons kleidet mit neuen Kvadrat-Stoffen Gropius-Sessel F51 und Bank D51-3 von Tecta ein.

Er liebt Midcentury-Design, H.J. Wegner, den klaren, skandinavischen Look; dazu Wolle, Twill und Tweed. Diese Vorlieben vereinte der belgische Designer und Modeschöpfer Raf Simons in seiner neuen Kollektion für Kvadrat. Die Farben der Stoffe sind so klar wie das berühmte Yves-Klein-Blau. Sie nennen sich Puderrosa, Jellyrot, Buchengrün oder Zitronengelb und zeigen, dass der Mann, der sie entwarf nicht nur etwas von Kleidern, sondern auch von Möbeln versteht.

„Für die neue Kampagne haben wir modernistische Möbel, etwa Gropius’ Sessel ‚F51‘ oder Noguchis Sofa ‚Freeform‘ beziehen lassen“, erklärt Raf Simons im Interview mit der AD-Architectural Digest. „Überhaupt reizt es mich sehr, ein Möbel nicht wie eine Skulptur zu beziehen, sondern Bewegung zu gestalten wie in der Mode.“    

Der Belgier, der die Fuge zwischen Klassik und Moderne so virtuos beherrscht, studiert fünf Jahre Produktdesign in Genk und wollte eigentlich Möbel gestalten. Nachdem er eine Show von Martin Margiela gesehen hatte, wurde ihm jedoch klar, dass es Kleider sein sollten. Er gründet sein eigenes, unverwechselbares Label, feiert internationale Erfolge, entwirft für Jil Sander und Dior.

Für Kvadrat komponiert er inzwischen seine vierte Stoffproduktion. Inspirationen sind für ihn Midcentury-Möbel und Klassiker: „Entwürfe, die noch immer Gültigkeit haben, bei denen man nichts mehr dazutun kann, nichts mehr wegnehmen, und die deshalb ewig modern bleiben.“

Tecta Gropius-F51 Raf-Simons Anne-Collier
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Tecta Gropius-D51 Raf-Simons 2
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